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SSB Düsseldorf
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Förderung der dualen Karriere studierender Spitzensportlerinnen und -sportler

Ein Hochschulstudium fällt in der Regel in die Altersphase der sportlichen Höchstleistung. Maximaler Aufwand für Training, Wettkämpfe und Regeneration sind ohne spezielle Unterstützung nur schwer mit den akademischen Anforderungen in Einklang zu bringen. Neben der räumlichen Nähe von Sportstätten und Studienort ist ein Ablauf, der Training und Wettkämpfe während des Studiums zulässt, eine wichtige Voraussetzung für die Fortsetzung einer leistungssportlichen Laufbahn.

Das Hochschulzulassungsreformgesetz von 2009 enthält eine Neufassung der Bestimmungen für die Vergabe von Plätzen in Studiengängen mit örtlichen Zulassungsbeschränkungen. Die Hochschulen am Wissenschaftsstandort Düsseldorf nutzen die gesetzlichen Spielräume für eine optimale Vereinbarkeit von Studium und Leistungssport durch bevorzugte Zulassungskriterien für Bundeskader und flexible Studien- und Prüfungsorganisation. Zentrale Ansprechpartner in den Hochschulen helfen bei der Koordinierung der zeitlichen Abläufe.

  • Hochschulen in Düsseldorf

    Die Heinrich-Heine-Universität-Düsseldorf hat von der Ermächtigung im Hochschulzulassungsgesetz NRW Gebrauch gemacht. Seit dem Wintersemester 2009/2010 vergibt sie bis zu zwei Prozent der örtlich zulassungsbeschränkten Studienplätze vorrangig an Bewerberinnen und Bewerber, die einem auf Bundesebene gebildeten A-, B-, C- oder D/C-Kader eines Bundesfachverbandes im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) angehören. Voraussetzung ist eine Abitur-Durchschnittsnote von mindestens 2,8. Erforderlich ist eine Bescheinigung des Fachverbandes, aus welcher der aktuelle Kaderstatus sowie die Zugehörigkeit zum DOSB eindeutig hervorgehen.

    Zulassung von Spitzensportlerinnen und -sportlern an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 

    An der Hochschule Düsseldorf können Zugehörige zum A-, B-, C- oder D/C-Kader eines Bundessportfachverbandes oder des Deutschen Olympischen Sportbundes von mindestens einem Jahr ohne Unterbrechung innerhalb der letzten drei Jahre vor Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, einen Sonderantrag auf Zulassung als Spitzensportler stellen. Als Nachweis der Kaderzugehörigkeit dient eine Bescheinigung des zuständigen Bundessportfachverbandes oder des Deutschen Olympischen Sportbundes. Die Beratung vor Aufnahme eines Studiums und die Unterstützung studierender Spitzensportlerinnen und –sportler zur Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport erfolgt durch den Präsidiumsbeauftragten für Spitzen- und Hochschulsport.

  • Sportstipendien für Spitzensportlerinnen und -sportler

    Scholarbook berät und betreut Leistungssportlerinnen und -sportler, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihre sportliche und berufliche Karriere in den USA fortzusetzen. Hierbei vermittelt sie Sportstipendien an den Universitäten der USA, wodurch sich leistungsorientierter Sport und ein akademisch anspruchsvolles Studium miteinander kombinieren lassen.

    Jede amerikanische Universität unterstützt ihre Athleten durch Stipendiengelder. Ein Vollstipendium deckt die hohen Studiengebühren sowie sämtliche Kosten vor Ort, wie Unterkunft, Verpflegung, Sportausrüstung und physiotherapeutische Betreuung, ab. Durch die Besonderheiten des Sportsystems an den amerikanischen Universitäten werden studierende Athletinnen und Athleten in die Lage versetzt, ihre Trainings-, Lehrgangs- und Wettkampfaktivitäten mit einem geregelten Studium in Einklang zu bringen. So besteht die Möglichkeit, die sportliche Leistung optimal weiterzuentwickeln, während der Wunschstudiengang belegt werden kann.

    Scholarbook bemüht sich, den für die jeweiligen Athletinnen und Athleten passenden Trainings- und Studienort in den USA zu finden und ein entsprechendes Sportstipendium zu vermitteln und gewährt Athletinnen und Athleten aus Düsseldorfer Vereinen und Leistungsstützpunkten oder mit Erstwohnsitz in Düsseldorf einen Rabatt auf die im Erfolgsfall fällig werdende Vermittlungsgebühr.

    Weitere Infos:

    www.scholarbook.net